Hygieneplan

Bild 1. Etage

Der VHS-Betrieb findet unter den Bedingungen der Corona-Pandemie statt. Die VHS ist gehalten, durch ein hygienisches Umfeld zur Gesundheit aller am VHS-Betrieb Beteiligten beizutragen. Der vorliegende Hygieneplan erfasst die wesentlichen Maßnahmen.

  • Alle Beschäftigten der VHS, die Lehrkräfte, alle Kursteilnehmenden sowie alle weiteren regelmäßig an der Volkshochschule arbeitenden Personen sind darüber hinaus gehalten, sorgfältig die Hygienehinweise der Gesundheitsbehörden bzw. des Robert Koch-Instituts zu beachten.
  • Der vorliegende Hygieneplan basiert auf den Empfehlungen des Landesverbandes der Volkshochschulen von NRW e.V. und wurde von dem Gesundheitsamt der Stadt Mülheim an der Ruhr genehmigt. 
  • Entsprechend der Coronaschutzverordnung regelt dieser Hygieneplan die erforderlichen Schutzmaßnahmen.
    Beim Übersteigen der 7-Tage-Inzidenz von 35 in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt gilt dort die "3-G-Regel". Wird der Wert auch im Landesdurchschnitt überschritten, gilt die "3-G-Regel" landesweit. D. h., Veranstaltungen von Bildungseinrichtungen dürfen nur noch von vollständig geimpften, genesenen oder negativ getesteten Personen besucht werden.
    Maßgeblich für die Zahl der Neuinfektionen sind die regionalen Infektionszahlen der Kreise oder kreisfreien Städte sowie die landesdurchschnittlichen Infektionszahlen. Indikator für die Infektionszahlen ist dabei die Zahl der Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen bezogen auf 100.000 Einwohner (7-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen) in der Fassung vom Robert-Koch-Institut für die Kreise und kreisfreien Städte im Internet unter https://www.rki.de/inzidenzen veröffentlichten Werte der
    7-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen.

Zutritt zum Gebäude:

  • Einlass
    Die Eingangstüren bleiben verschlossen. Die Teilnehmenden werden zu Kursbeginn und nach den Pausenzeiten eingelassen, so wird die Zahl der Personen in der VHS reduziert. Die Teilnehmenden sind verpflichtet, auch beim Warten den erforderlichen Mindestabstand (1,50 Meter) einzuhalten.

    Personen ohne medizinische Maske erhalten keinen Zutritt zum Gebäude.

    Im Kurs selbst wird eine Kursliste geführt, um die Anwesenheit im Kursraum zu überprüfen.

    Liegt der Inzidenzwert über 35 ist ein Betreten nur mit einem negativen Antigen-Schnelltest oder eines negativen PCR-Tests (nicht älter als 48 Stunden) möglich. Von der Testpflicht sind vollständig geimpfte und genesene Personen im Sinne der Corona-Test- und Quarantäneverordnung ausgenommen. Entsprechende Nachweise werden von dem Personal des Empfangs kontrolliert.
    Erfolgt der Unterricht an fünf Tagen pro Woche (montags bis freitags), so ist die Vorlage eines Negativtestergebnisses an zwei Tagen der Woche ausreichend.
    Sollte der Unterricht am Wochenende (Freitag bis Sonntag) stattfinden, ist ein Negativergebnis ausreichend, sofern der Test an dem entsprechenden Freitag (tagesaktuell) durchgeführt wurde.
  • Verlassen des Gebäudes / Wegesystem

    Nach Kursende ist das Gebäude unverzüglich zu verlassen.

    Die Kurszeiten (Anfang, Ende und Pausen) werden soweit möglich versetzt. Es werden Einlasszeiten festgelegt. Zudem wird im ersten Obergeschoss im Bereich der Räume 1.12 bis 1.18 und 1.25 bis 1.32 (Erweiterung) ein Einbahnwegsystem ausgeschildert. So kann der Kontakt von Teilnehmenden weiter minimiert werden. 

Persönliche Hygiene 

  • Bei Krankheitszeichen und grippeähnlichen Symptomen (z.B. Fieber, trockener Husten, Atemproblemen, Verlust von Geschmacks- oder Geruchssinn, Halsschmerzen oder Gliederschmerzen) sollten Betroffene in jedem Fall zu Hause bleiben. (Hinweis: Im Falle einer Verpflichtung zur Teilnahme bleibt das Einreichen eines Attestes erforderlich.)
  • Alle Personen sind angehalten, mindestens 1,50 Meter Abstand voneinander zu halten (siehe auch Punkt 3 Kursraum-Regeln).
  • Berührungen, Händeschütteln oder Umarmungen sind in jedem Fall zu unterlassen.
  • Es ist darauf zu achten, mit den Händen nicht das Gesicht, insbesondere die Schleimhäute, zu berühren, d.h. sich nicht an Mund, Augen und Nase anzufassen.
  • Händehygiene

    Händewaschen:

    Alle am VHS-Betrieb beteiligten Personen sind angehalten, sich unmittelbar nach dem Betreten des Gebäudes und darüber hinaus regelmäßig und gründlich (mindestens für 20 – 30 Sekunden) mit Wasser und Seife die Hände zu waschen, z. B. nach dem Naseputzen, Husten oder Niesen, nach der Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln, vor und nach dem Essen, nach dem Toiletten-Gang etc. Zum Abtrocknen der Hände sind Handtuchpapiere und Behälter für dessen Entsorgung zu verwenden (siehe auch: https://www.infektionsschutz.de/haendewaschen/).

    Öffentlich zugängliche Gegenstände wie Türklinken oder Fahrstuhlknöpfe möglichst nicht mit der vollen Hand bzw. den Fingern anfassen, ggf. Ellenbogen benutzen.

    VHS-Mitarbeitende, das Personal des Empfangs und Kursleitende sind dazu angehalten, die Teilnehmenden vor oder bei Betreten der VHS auf die Notwendigkeit zum Händewaschen hinzuweisen. 
  • Husten- und Nies-Etikette
    Husten und Niesen in die Armbeuge gehören zu den wichtigsten Präventionsmaßnahmen! Beim Husten oder Niesen größtmöglichen Abstand zu anderen Personen halten, am besten wegdrehen. Kursleitende sind dazu angehalten, die Teilnehmenden bei Kursbeginn auf die Husten- und Nies-Etikette hinzuweisen.
  • Maskenpflicht

    Im Gebäude ist grundsätzlich eine medizinische Maske zu tragen.
    Medizinische Masken im Sinne der  Coronaschutzverordnung und diesen Hygienemaßnahmen sind sogenannte OP-Masken, Masken des Standards FFP2 und höheren Standards jeweils ohne Ausatemventil oder diesen vergleichbare Masken (insbesondere KN95/N95). 
    Dies gilt auch für den Kursraum bis der Sitzplatz eingenommen wurde und sobald dieser verlassen wird sowie bei kurzzeitigen Bewegungen zwischen den Sitzreihen.

    Auf das Tragen einer Maske beim gemeinsamen Singen kann nur mit einem negativen PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden) oder einem höchstens sechs Stunden zurückliegenden Antigen-Schnelltest verzichtet werden. Dies gilt nicht für immunisierte (vollständig geimpfte oder genesene) Personen.

    Das Tragen einer Maske darf nicht dazu führen, dass der Abstand zu anderen Personen unnötigerweise verringert wird.

    Trotz einer medizinischen Maske sind die gängigen Hygienevorschriften, insbesondere die aktuellen Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, zwingend weiterhin einzuhalten.

    Beim Anziehen einer Maske ist darauf zu achten, dass die Innenseite nicht kontaminiert wird. Die Maske muss richtig über Mund, Nase und Wangen platziert sein und an den Rändern möglichst eng anliegen, um das Eindringen von Luft an den Seiten zu minimieren.

    Eine durchfeuchtete Maske sollte umgehend ausgetauscht werden.

    Raumhygiene
  • Zur Vermeidung von Ansteckungen muss in allen Räumlichkeiten der VHS ein Abstand von mindestens 1,50 Metern zwischen Personen eingehalten werden.
  • Alle 20 Minuten ist eine Querlüftung bzw. Stoßlüftung bei vollständig geöffneten Fenstern, ggf. auch Türen, über mehrere Minuten vorzunehmen. Nach Kursende sind beim Verlassen des Raumes die Fenster zu öffnen.
  • Der Aufenthalt im Gebäude ist auf den notwendigen Zeitraum zu beschränken.
  • Die Reinigung der Einrichtung erfolgt täglich. 
  • Handkontaktflächen werden täglich mit einem tensidhaltigen Reinigungsmittel gereinigt. 
  • Kursraum

    Die Abstandspflicht bedingt, dass insbesondere in Kursräumen Tische und Stühle entsprechend weit auseinandergestellt werden müssen und sich deutlich weniger Personen gleichzeitig in einem Kursraum aufhalten dürfen. Die Tischanordnung darf durch Kursleitende oder Teilnehmende nicht verändert werden, um die Abstandsregelungen einzuhalten. Die Anzahl der Stühle bestimmt die maximal mögliche Anzahl der Kursteilnehmenden, die den Raum nacheinander betreten dürfen.
    Sollte Partner*innen- und Gruppenarbeit unerlässlich sein, ist auch hier der Mindestabstand einzuhalten. Der Austausch von Materialien der Teilnehmenden untereinander ist untersagt. Arbeitsmaterialien werden vor Beginn der Unterichtseinheit von der Kursleitung im noch leeren Raum auf den Tischen verteilt.

    Im Gebäude ist grundsätzlich eine medizinische Maske zu tragen.

    Dies gilt auch für den Kursraum bis der Sitzplatz eingenommen wurde und sobald dieser verlassen wird sowie bei kurzzeitigen Bewegungen zwischen den Sitzreihen.

    Für die Bewegungskurse gelten darüber hinaus folgende besondere Regelungen:
    Während des Unterrichts ist der gewählte Platz (entsprechend der Bodenmarkierungen) zur Wahrung des Mindestabstands nicht zu verlassen. Eine gute Durchlüftung ist sicherzustellen. Derzeit können weder die Umkleiden noch Unterrichtsmaterial zur Verfügung gestellt werden.

  • Lufthygiene

    Besonders wichtig ist das regelmäßige und richtige Lüften, da dadurch die Innenraumluft ausgetauscht wird. Alle 20 Minuten ist eine Querlüftung bzw. Stoßlüftung bei vollständig geöffneten Fenstern, ggf. auch Türen, über mehrere Minuten vorzunehmen. Nach Kursende sind beim Verlassen des Raumes die Fenster zu öffnen.

    Fenstergriffe möglichst nicht mit der vollen Hand bzw. den Fingern anfassen, ggf. auch Einmaltaschentuch oder Einmalhandtücher verwenden. 

    Nach Möglichkeit sollten die Türen zu den Kursräumen vor und nach den Kursen aufgestellt werden. So kann verhindert werden, dass die Türgriffe von vielen Personen angefasst werden.

  • Garderobenregelung

    Jacken und Mäntel sind von Teilnehmenden an ihrem Arbeitsplatz zu halten, sodass es nicht zu einem direkten Kontakt der Kleidung mehrerer Teilnehmender kommt. 
  • Wegeführung im Gebäude

    Es ist darauf zu achten, dass nicht zu viele Personen gleichzeitig die Flure frequentieren, daher sind die Kurszeiten (Beginn, Ende und Pause) möglichst zu entzerren und im ersten Obergeschoss im Bereich der Räume 1.12 bis 1.18 und 1.25 bis 1.32 (Erweiterung) ist dem ausgeschilderten Einbahnwegsystem zu folgen..
  • Nutzen eines Fahrstuhls

    Der Fahrstuhl darf nur einzeln genutzt werden. 

Infektionsschutz in den Pausenzeiten

  • Auch in den Pausen muss gewährleistet sein, dass der vorgegebene Abstand gehalten wird. 
  • Versetzte Pausenzeiten sollen vermeiden, dass zu viele Teilnehmende zeitgleich die Sanitärräume aufsuchen.

Hygiene im Sanitärbereich

  • In allen Toilettenräumen müssen ausreichend Flüssigseifenspender und Einmalhandtücher bereitgestellt und regelmäßig aufgefüllt werden. Entsprechende Auffangbehälter für Einmalhandtücher sind vorzuhalten. 
  • Den Schildern an den Eingängen zu den Toiletten ist die Anzahl der Personen, die sich zeitgleich in den Toilettenräumen aufhalten dürfen zu entnehmen.
  • Toilettensitze, Armaturen, Waschbecken und Fußböden sind täglich zu reinigen. 

Meldepflicht

  • Die VHS-Leitung ist gemäß Infektionsschutzgesetz dazu verpflichtet, das Auftreten bzw. den Verdacht einer Infektion mit dem Erreger der Erkrankung Covid 19 beim Personal oder bei den betreuten Personen, unverzüglich dem zuständigen Gesundheitsamt zu melden. 

Belehrung

  • Mitarbeitende, Lehrkräfte und Teilnehmende werden ausführlich über die jeweiligen Regelungen informiert.
  • Alle am VHS-Betrieb beteiligten Personen sind ausdrücklich aufgefordert, auf die Einhaltung der Regeln zu achten. Bei wiederholten Regelverstößen können Teilnehmende vom Unterricht ausgeschlossen werden. 
     

Stand: 12.10.2021