Hygieneplan

Bild 1. Etage

Der VHS-Betrieb findet unter den Bedingungen der Corona-Pandemie statt. Die VHS ist gehalten, durch ein hygienisches Umfeld zur Gesundheit aller am VHS-Betrieb Beteiligten beizutragen. Der vorliegende Hygieneplan erfasst die wesentlichen Maßnahmen.

  • Alle Beschäftigten der VHS, die Lehrkräfte, alle Kursteilnehmenden sowie alle weiteren regelmäßig an der Volkshochschule arbeitenden Personen sind darüber hinaus gehalten, sorgfältig die Hygienehinweise der Gesundheitsbehörden bzw. des Robert Koch-Instituts zu beachten.
  • Der vorliegende Hygieneplan basiert auf den Empfehlungen des Landesverbandes der Volkshochschulen von NRW e.V. und wurde von dem Gesundheitsamt der Stadt Mülheim an der Ruhr genehmigt. 
  • Entsprechend der Coronaschutzverordnung regelt dieser Hygieneplan die erforderlichen Schutzmaßnahmen.

Zutritt zum Gebäude:

  • Einlass
    Die Eingangstüren bleiben verschlossen. Die Teilnehmenden werden zu Kursbeginn und nach den Pausenzeiten eingelassen, so wird die Zahl der Personen in der VHS reduziert. Die Teilnehmenden sind verpflichtet, auch beim Warten, den erforderlichen Mindestabstand (1,50 Meter) einzuhalten.

    Personen ohne medizinische Maske erhalten keinen Zutritt zum Gebäude.

    Im Kurs selbst wird eine Kursliste geführt, um die Anwesenheit im  Kursraum zu überprüfen.

    Für folgende Kurse gilt die 3G-Regel:
  • Schulabschlusskurse,
  • berufsbezogene Deutschsprachkurse,
  • Integrationskurse,
  • Grundbildungskurse,
  • abschlussorientierte Sprach-/Basissprachkurse,
  • interne Fortbildungen sowie
  • Kurse und Veranstaltungen der politischen Bildung.

    D. h. eine Teilnahme ist mit einem negativen Antigen-Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden) oder einem negativen PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden) möglich. Von der Testpflicht sind vollständig geimpfte und genesene Personen im Sinne der Corona-Test-und-Quarantäneverordnung ausgenommen. 
    Erfolgt der Unterricht an fünf Tagen pro Woche (montags bis freitags), so ist die Vorlage eines Negativtestergebnis an zwei Tagen der Woche ausreichend.
    Sollte der Unterricht am Wochenende (Freitag bis Sonntag) stattfinden, ist ein Negativtestergebnis ausreichend, sofern der Test an dem entsprechenden Freitag (tagesaktuell) durchgeführt wurde. 
    Gleiches gilt für Beratungsgespräche, einen Besuch des Anmeldebüros und die Teilnahme an Prüfungen.

    An allen anderen Veranstaltungen und Angeboten dürfen ausschließlich genesene und geimpfte Personen (2G-Regel) teilnehmen.

    Beim gemeinsamen Singen (ohne Tragen einer medizinischen Maske) und zur Teilnahme an Bewegungskursen ist zudem der Nachweis eines negativen Antigen-Schnelltests (nicht älter als 24 Stunden) oder eines negativen PCR-Tests (nicht älter als 48 Stunden) erforderlich (2G+-Regel).

    Die zusätzliche Testpflicht entfällt für
  • Personen, die insgesamt drei Impfungen erhalten haben,
  • Personen, mit einer zweimaligen Impfung, bei denen die zweite Impfung mehr als 14 Tage aber weniger als 90 Tage zurückliegt,
  • geimpfte genesene Personen,
  • genesene Personen, bei denen der die Infektion bestätigende PCR-Test mehr als 27 aber weniger als 90 Tage zurückliegt.

    Von der 2G-Regel sind Personen ausgenommen, die über ein ärztliches Attest verfügen, demzufolge sie derzeit oder bis zu einem Zeitpunkt, der höchstens 6 Wochen zurückliegt, aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden können. Eine Teilnahme ist mit einem negativen Antigen-Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden) oder einem negativen PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden) möglich.

    Beschäftigte sowie Dozentinnen und Dozenten, die nicht immunisiert sind, müssen einen negativen Antigen-Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden) oder einem negativen PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden) vorweisen. Zudem ist – auch im Unterricht – eine medizinische Maske oder eine Maske höheren Standards zu tragen. Ist das Tragen einer Maske nicht möglich, ist ein negativer PCR-Test erforderlich.

    Entsprechende Nachweise werden von dem Personal des Empfangs kontrolliert.
  • Verlassen des Gebäudes / Wegesystem
    Nach Kursende ist das Gebäude unverzüglich zu verlassen.

    Die Kurszeiten (Anfang, Ende und Pausen) werden soweit möglich versetzt. Es werden Einlasszeiten festgelegt. Zudem wird im ersten Obergeschoss im Bereich der Räume 1.12 bis 1.18 und 1.25 bis 1.32 (Erweiterung) ein Einbahnwegsystem ausgeschildert. So kann der Kontakt von Teilnehmenden weiter minimiert werden.
     

Persönliche Hygiene 

  • Bei Krankheitszeichen und grippeähnlichen Symptomen (z.B. Fieber, trockener Husten, Atemproblemen, Verlust von Geschmacks- oder Geruchssinn, Halsschmerzen oder Gliederschmerzen) sollten Betroffene in jedem Fall zu Hause bleiben. (Hinweis: Im Falle einer Verpflichtung zur Teilnahme bleibt das Einreichen eines Attestes erforderlich.)
  • Alle Personen sind angehalten, mindestens 1,50 Meter Abstand voneinander zu halten (siehe auch Punkt 3 Kursraum-Regeln).
  • Berührungen, Händeschütteln oder Umarmungen sind in jedem Fall zu unterlassen.
  • Es ist darauf zu achten mit den Händen nicht das Gesicht, insbesondere die Schleimhäute, zu berühren, d.h. sich nicht an Mund, Augen und Nase anzufassen.
  • Händehygiene

    Händewaschen:
    Alle am VHS-Betrieb beteiligten Personen sind angehalten, sich unmittelbar nach dem Betreten des Gebäudes und darüber hinaus regelmäßig und gründlich (mindestens für 20 – 30 Sekunden) mit Wasser und Seife die Hände zu waschen. Zum Abtrocknen der Hände sind Handtuchpapiere und Behälter für deren Entsorgung zu verwenden (siehe auch: https://www.infektionsschutz.de/haendewaschen/).

    Öffentlich zugängliche Gegenstände wie Türklinken oder Fahrstuhlknöpfe möglichst nicht mit der vollen Hand bzw. den Fingern anfassen, ggf. Ellenbogen benutzen.

    VHS-Mitarbeitende, das Personal des Empfangs und Kursleitende sind dazu angehalten, die Teilnehmenden vor oder bei Betreten der VHS auf die Notwendigkeit zum Händewaschen hinzuweisen. 
  • Husten- und Nies-Etikette
    Husten und Niesen in die Armbeuge gehören zu den wichtigsten Präventionsmaßnahmen! Beim Husten oder Niesen größtmöglichen Abstand zu anderen Personen halten, am besten wegdrehen. Kursleitende sind dazu angehalten, die Teilnehmenden bei Kursbeginn auf die Husten- und Nies-Etikette hinzuweisen.
     
  • Maskenpflicht
    Im Gebäude ist grundsätzlich eine medizinische Maske zu tragen.
    Dies gilt auch für den Kursraum während der gesamten Unterrichtszeit (Ausnahmen siehe Raumhygiene).

    Medizinische Masken im Sinne der Coronaschutzverordnung und diesen Hygienemaßnahmen sind sogenannte OP-Masken, Masken des Standards FFP2 und höheren Standards jeweils ohne Ausatemventil oder diesen vergleichbare Masken (insbesondere KN95/N95).

    Das Tragen einer Maske darf nicht dazu führen, dass der Abstand zu anderen Personen unnötigerweise verringert wird.

    Trotz einer medizinischen Maske sind die gängigen Hygienevorschriften, insbesondere die aktuellen Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, zwingend weiterhin einzuhalten.

    Beim Anziehen einer Maske ist darauf zu achten, dass die Innenseite nicht kontaminiert wird. Die Maske muss richtig über Mund, Nase und Wangen platziert sein und an den Rändern möglichst eng anliegen, um das Eindringen von Luft an den Seiten zu minimieren.

    Eine durchfeuchtete Maske sollte umgehend ausgetauscht werden.
     

    Raumhygiene

  • Der Aufenthalt im Gebäude ist auf den notwendigen Zeitraum zu beschränken.
  • Die Reinigung der Einrichtung erfolgt täglich.
    Handkontaktflächen werden täglich mit einem tensidhaltigen Reinigungsmittel gereinigt.
     
  • Kursraum
    Die Abstandspflicht bedingt, dass insbesondere in Kursräumen Tische und Stühle entsprechend weit auseinandergestellt werden müssen und sich deutlich weniger Personen gleichzeitig in einem Kursraum aufhalten dürfen. Die Tischanordnung darf durch Kursleitende oder Teilnehmende nicht verändert werden, um die Abstandsregelungen einzuhalten. Die Anzahl der Stühle bestimmt die maximal mögliche Anzahl der Kursteilnehmenden, die den Raum nacheinander betreten dürfen. Sollte Partner*innen- und Gruppenarbeit unerlässlich sein, ist auch hier der Mindestabstand einzuhalten. Arbeitsmaterialien werden vor Beginn der Unterrichtseinheit von der Kursleitung im noch leeren Raum auf den Tischen verteilt.

    Im Gebäude ist grundsätzlich eine medizinische Maske zu tragen.
    Dies gilt auch für den Kursraum während der gesamten Unterrichtszeit.

    Für die Bewegungskurse gelten darüber hinaus folgende besondere Regelungen: Während des Unterrichts ist der gewählte Platz (entsprechend der Bodenmarkierungen) zur Wahrung des Mindestabstands nicht zu verlassen. Eine  gute Durchlüftung ist sicherzustellen. Derzeit können weder die Umkleiden noch Unterrichtsmaterial zur Verfügung gestellt werden.

    Darüber hinaus kann in den Bewegungskursen und beim gemeinsamen Singen auf das Tragen einer Maske von immunisierten Personen mit Nachweis eines negativen Antigen-Schnelltests (nicht älter als 24 Stunden) oder eines negativen PCR-Tests (nicht älter als 48 Stunden) verzichtet werden.

    Die Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske entfällt ebenfalls für immunisierte Personen im Rahmen der Teilnahme an schriftlichen oder mündlichen Prüfungen - unter Wahrung des Mindestabstandes von 1,5 Metern.

  • Lufthygiene
    Besonders wichtig ist das regelmäßige und richtige Lüften, da dadurch die Innenraumluft ausgetauscht wird. Alle 20 Minuten ist eine Querlüftung bzw. Stoßlüftung bei vollständig geöffneten Fenstern, ggf. auch Türen, über mehrere Minuten vorzunehmen. Nach Kursende sind beim Verlassen des Raumes die Fenster zu öffnen.

    Fenstergriffe möglichst nicht mit der vollen Hand bzw. den Fingern anfassen, ggf. auch Einmaltaschentuch oder Einmalhandtücher verwenden.

    Nach Möglichkeit sollten die Türen zu den Kursräumen vor und nach den Kursen aufgestellt werden. So kann verhindert werden, dass die Türgriffe von vielen Personen angefasst werden.

  • Garderobenregelung
    Jacken und Mäntel sind von Teilnehmenden an ihrem Arbeitsplatz zu halten, sodass es nicht zu einem direkten Kontakt der Kleidung mehrerer Teilnehmender kommt. 
  • Nutzen eines Fahrstuhls
    Der Fahrstuhl darf nur einzeln genutzt werden.

Infektionsschutz in den Pausenzeiten

  • Auch in den Pausen muss gewährleistet sein, dass der vorgegebene Abstand gehalten wird. 
  • Versetzte Pausenzeiten sollen vermeiden, dass zu viele Teilnehmende zeitgleich die Sanitärräume aufsuchen.

Hygiene im Sanitärbereich

  • In allen Toilettenräumen müssen ausreichend Flüssigseifenspender und Einmalhandtücher bereitgestellt und regelmäßig aufgefüllt werden. Entsprechende Auffangbehälter für Einmalhandtücher sind vorzuhalten. 
  • Den Schildern an den Eingängen zu den Toiletten ist die Anzahl der Personen, die sich zeitgleich in den Toilettenräumen aufhalten dürfen zu entnehmen.
  • Toilettensitze, Armaturen, Waschbecken und Fußböden sind täglich zu reinigen. 

Meldepflicht

  • Die VHS-Leitung ist gemäß Infektionsschutzgesetz dazu verpflichtet, das Auftreten bzw. den Verdacht einer Infektion mit dem Erreger der Erkrankung Covid 19 beim Personal oder bei den betreuten Personen, unverzüglich dem zuständigen Gesundheitsamt zu melden. 

Belehrung

  • Mitarbeitende, Lehrkräfte und Teilnehmende werden ausführlich über die jeweiligen Regelungen informiert.
  • Alle am VHS-Betrieb beteiligten Personen sind ausdrücklich aufgefordert, auf die Einhaltung der Regeln zu achten. Bei Regelverstößen können Teilnehmende vom Unterricht ausgeschlossen werden. 

Stand: 17.01.2022